vorgeschichte






Hallo

ich heiße Ines bin 31 Jahre und wohne mit meiner Familie in Halle/Saale.
Mein Mann Ronald 36 Jahre unsere Große Jasmin fast 11 Jahre und unsere Zoé 15 Monate ( Juni ´08).

2004 hatte ich Aufgrund eines sehr schlechten Abstrichs beim Gyn eine Konisation. Das Ergebnis war  zum Glück kein Krebs aber wohl eine Vorstufe und es wurde ganz schön viel Muttermund entfernt. Mein Gyn Doc meinte dann im Nov. 04 wenn Sie nochmal schwanger werden möchten dann JETZT. Er sagte das dieser BEFUND wieder auftreten kann und dann schlimmer.... Naja ihr wisst ja.

Ok dann haben wir alles besprochen, wir wollten ja eh noch ein Kind bloß der Zeitpunkt war nie passend, da wir beide arbeitslos waren.
Wir haben sehr lange ,,geübt``. Es wollte einfach nicht klappen. Doch dann wurde ich im Mai ´05 endlich schwanger. Große Freude. Alles verlief ohne Probleme bis in die 15. SSW da bekam ich plötzlich Blutungen und musste ins KH. Dort lag ich dann 1 Woche und die Blutungen hörten nicht auf. Dann ich werde den Tag nicht vergessen 28.08. bekam ich sehr starke Wehen 5 min später platzte die Fruchtblase. Von da an ging alles sehr schnell. Ich sagte nur ich möchte wissen was es war ( also das Geschlecht).
Man sagte mir ein Junge. Wir nannten Ihn Elias. Wir haben erfahren das er wahrscheinlich Trisomie hatte. Mir ging es sehr schlecht. Er wurde anonym beerdigt. Ich wollte sofort wieder schwanger werden. Mein Doc riet mir mindestens 1 Jahr zu warten.....

Die Nacht zum 31.07.06 hat mein Mann mir dann zum 30. ein ganz besonderes,,Geburtstagsgeschenk,, gemacht. Wir wussten beide das es geklappt hat. Am Nachmittag als die ganze bucklige Verwandtschaft da war ;-) durchströmte mich ein irres Glücksgefühl jetzt wusste ich es ganz genau. 5 Wochen später der Test war POSITIV. Wir haben uns so soll gefreut. Doch gleichzeitig hatte ich Angst das Baby wieder zu verlieren. Alles lief gut,mein Doc meinte nur ich solle mich schonen. Dies tat ich auch, dann in der 13.SSW wieder Blutungen. Alles lief nochmal ab was vor einem Jahr geschah. Naja wieder KH aber es war zum Glück ,, nur`` ein Hämatom. Konnte dann wieder nach Hause. In der 16. Woche erfuhren wir das es ein Mädchen wird...juhu unser Wunschmädchen. Dann 21.SSW war ich zur Feinsono bei einem anderen Doc, ihn kannte ich durch die erste Entbindung er war damals Chef in der Klinik. Hatte sich inzwischen selbständig gemacht und die Untersuchung war auch billiger. Er schallte und schallte und meinte dann,, sie hat nur eine Nabelschnurarterie´´ wäre aber nicht schlimm, dann sagte er noch das ich wahrscheinlich hohen Blutdruck bekäme da sich in meinen Gefäßen ein NODGE abzeichnete. Ok dachte ich mir damit kannst Du leben. Dann murmelte er noch das sie sehr klein ist und ca. 3-4 Wochen zurück. Aber das kann auch daran liegen das man ja den Zeugungszeitpunkt nicht genau kennt. Aber ich kannte ihn doch???!!! Egal er sagte sonst ist sie fit.

Dann 3.02.07 27.SSW.
Am Abend ging es mir irgendwie sehr schlecht. Ich habe mal Blutdruck gemessen und der war doch sehr hoch 170/120mmHg. Ich rief die Hebamme an die meinte leg Dich hin ruh Dich aus und miss morgen Früh nochmal. Gut habe ich gemacht..... Früh war dann 180/120mmHg. Darauf bin ich dann in Klinik gefahren. Die haben mich sofort auf ne Liege gelegt. Etliche Ärzte um mich. Einer sagte sie bekommen jetzt eine Spritze für die Lungen reife des Baby´s da sie wahrscheinlich heute geholt werden muss wegen einer drohenden Präklampsie. Dann stand noch die Ärztin von Frühchen ITS vor mir und meinte ich solle mir keine Sorgen machen sie habe schon eine gute Überlebenschance..... Toll dachte ich......

Die Ärzte bekamen dann doch meinen Blutdruck unter Kontrolle mit zahlreichen Medikamenten. 2x pro Woche Ultraschall und jeden Tag 3x CTG. Ultraschall war immer ok sie wuchs und nahm auch zu aber sie war nie der Woche entsprechend. Der CA meinte aber es ist kein Grund zur Sorge. Ich lag dann die ganze Zeit im KH, es hieß in der 35.SSW wird sie auf jeden Fall geholt da die ganzen Medikamente nicht gut sind und sie dann reif genug wäre.

2 Wochen vor diesem Termin habe ich gefragt ob ich nochmal nach Hause kann alles vorbereiten. Ja ich durfte. An diesem Tag habe ich mich so gefreut das mein Blutdruck sehr in die Höhe schnellte 220/140mmHg. Ich durfte natürlich nicht nach Hause. Am Nachmittag war er immer noch so hoch. 16 Uhr kam die Stationsärztin und sagte ,, Wir beenden die SACHE jetzt bevor sie uns um die Ohren fliegt`` Toll dachte ich. Es ging alles sehr fix nach 12 Versuchen eine Flexüle zu legen und 4 Versuchen die PDA richtig zu platzieren.. Der erste Schnitt....... OHHHHHHHH dachte ich, das tut dann doch noch sehr weh. Ich muss fürchterlich geschrien haben. Auf jeden Fall bekam ich sofort ne Vollnarkose. Die haben mich aufgeschnitten und ich habe es gemerkt!!!! Naja egal....

Nach fast 6 Wo Kh Aufenthalt war sie nun da unsere Zoé, Samira, Yasmine *16.03.07
1820 g und 44 cm. Sie hat spontan geatmet und brauchte keine Hilfe. Sie lag nur im Inkubator da sie die Wärme nicht halten konnte wie alle Frühchen. Nach 17 Tagen ohne Komplikationen ( außer der Gelbsucht) durften wir Zoé mit nach Hause nehmen. Sie wog 2200g.

So das war es in KÜRZE :-)
Das es mir sehr sehr schlecht ging, ich Depressionen hatte und bestimmt 4 x in dieser Zeit für Notkaiserschnitt fertig gemacht wurde und meine Große sehr gelitten hat unter der Situation ohne Mami und mein Mann seine Arbeit verloren hat da die ersten 14 Tage keine Betreuung für Jasmin zu finden war als ich im Kh lag, sei nur nebenbei erwähnt..... :-(

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